Tilman Thomaschke

Mein Liedblatt

(online seit 1. Oktober 2010)

Erstaunliche Gnade   (Amazing Grace)

Der Morgen bricht an   (Morning Has Broken)

Soll alte Freundschaft je vergehn   (Should Auld Acquaintance Be Forgot)

Zieh, Gedanke, auf goldenen Flügeln dahin   (Va, pensiero, sull'ali dorate)

Näher, mein Gott, bei dir   (Nearer, my God ! to Thee)

Josua der kämpfte gegen Jericho   (Joshua Fougth the Battle of Jericho)

Komm, verbeug dich   (Bow Down Mister)

 

Stell dir vor   (Imagine)

Kleine Schweine   (Little Piggies)

Erdbeerfelder für immer   (Stewberry Fields)

Tränen kommen mir dabei   (As Tears Go By)

Kein Mensch, kein Wahnsinn (No Man No Madness)

Wo ich sein will bin ich   (Where I Want to Be)

Hoch auf dem Lastkraftwagen   (Hoch auf dem gelben Wagen)

 

Wenn Christus geborn ist   (Gdy się Chrystus rodzi)

Hinweise: Die unterstrichenen Wörter sind zum navigieren innerhalb der Seite verlinkt,

Die Überschriften der Originallieder (oft in Englisch) sind mit Youtube verlinkt.

Um den Text zu lesen und das Lied zu hören, den Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken.

Um das Video zu sehen kann man dann oben mit den Reitern hin und her wechseln.

Gelegentlich zeigen kleine Pfeile im Text (>) Querverweise zum Internet an.

 

       Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Erstaunliche Gnade   (Amazing Grace)

 

 

             1) Erstaunliche >Gnade ist von Gott im Elend mir geschehn.
                 Ich war verlorn, bis er mich fand, war >blind und kann nun sehn.
             
            2) Ich schaue ehrfurchtsvoll auf ihn, der meine Ängste nahm,
                 so kostbar ist die Gnade mir, seit ich zum Glauben kam.
             
            3) Wenn ich den Namen Jesus hör; im Glauben hilft er mir.
                 Der Sorgen lindert, Wunden heilt, vertreibt die Ängste dir.
             
            4) Trägt Jesus nun das Kreuz allein für alle Welt und mich?
                 Nein, jeder soll >Kreuzträger sein, ein Kreuz auch trage ich.
             
            6) So bleibt es in zehntausend Jahrn: Hell scheint sein Licht uns an,
                kein Tag ist ohne Lob und Preis, so wie es einst begann.

 

1. und 2. Strophe: John Newton 1779, weitere Strophen wurden aus anderen Liedern übernommen, deutsch: Tilman Thomaschke, Januar 1984

Der Dichter dieses Liedes arbeitete für einen Sklavenhändler. Er spürte Gottes Gnade als er in Seenot geriet und gerettet wurde. Er änderte sein Leben.

 

 

 

 

 

 

 

    Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Der Morgen bricht an   (Morning Has Broken)

 

 

     1) Der Morgen bricht an wie der erste Morgen,
         Die Amsel singt dann, wie immer sie sang.
         Freut euch am Singen! freut euch am Morgen!
         Die Welt blüht auf am Tagesanfang. >
     
    3) Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
         Geborn aus dem Licht, das >Eden schon sah,
         Danket mit Freude für jeden Morgen:
         Gott schuf das Heute, der Tag ist da.
    2) Frisch fällt der Regen, Lichtglanz des Himmels,
         wie erster Tau als alles anfing.
         Freut euch, die Welt ist schön wie ein Garten,
         ist schon vollkommen >seit Gott hier ging.

 

Text: Eleanor Farjeon 1931, Musik: Volkslied, bekannt durch Cat Stevens 1971. Deutsch: Tilman Thomaschke 1993

Das Lied beschreibt die Schöpfung des Lebens auf der Erde so wie einen Tagesanbruch: Es wird hell, die Amsel singt, Tau fällt nieder,

schließlich geht die Sonne auf. Auch die Bibel beginnt mit dem >Licht, das die Dunkelheit erhellt, die >Sonne wird erst viel später sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

   Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Soll alte Freundschaft je vergehn       (Should Auld Acquaintance Be Forgot)

(So wie einst)

(Auld Long syne)

 

 

     1) Soll alte Freundschaft je vergehn,
         kann sie vergessen sein?
         Soll alte Freundschaft nicht bestehn
         auch heute so wie einst? >
     
    2) Nimm meine Hand, vertrauter Freund,
         gibt deine und schlag ein!
         Wir nehmen einen guten Schluck
         auf Zeiten so wie einst.
    R) Die alte Zeit, ihr Lieben hier,
         ist lange schon vorbei,
         doch trinkt den Kelch der Freude jetzt
         auf Zeiten so wie einst.

 

James Watson 1711, Robert Burns um 1788, deutsch: Tilman Thomaschke, September 2010

Da dieses schottische Lied zum Abschied gesungen wird, bezieht es sich auch auf die eben erlebten Stunden.

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Zieh, Gedanke, auf goldenen Flügeln dahin

(Va, pensiero, sull'ali dorate)

 

 

 

Leicht und sanft singen:
Zieh, Gedanke, auf goldenen Flügeln dahin,
fliege leicht über Berge, über Täler,
fliege hin über's Land, und getragen vom Wind,
weht der Duft meiner Heimat so mild vom Ufer-Strand.
 
herzlich: Dort am Jordan halte an und bitte grüß ihn schön,
grüße Zion, den Berg, wo die Trümmer des Tempels stehn.
Meine Heimat, wann werde ich dich wieder sehn?
In Erinnerung schön, doch verloren und verbrannt!
 
laut: Goldne Harfen sind Flügel und sie tragen unser Lied,
leise: >warum hängen sie stumm in den Weiden?
laut: Spielt, Propheten, dass Hoffnung in die Herzen wieder zieht,
leise: und erzählt von der Zeit ohne das Leid.
 
traurig: Für Jerusalem in diesen Tagen
singet >Psalmen mit bitteren Klagen.
 
froh: Wenn der Friede des HERRn dann im Geist auf uns ruht,
dann erfüllt uns das in unserm Leid wieder mit Mut.
Dann erfüllt uns das im Leid wieder mit neuem Mut,
dann erfüllt uns das im Leid wieder mit neuem Mut,
wieder mit neuem Mut.
Italienisch:
Zieh, Gedanke, auf Flügeln golden
ziehe über Hänge und Hügel,
wo milde Brisen unsres heimatlichen Landes
weich wehen mit warmem Duft.
 
Die Ufer des Jordan-Flusses grüße
und Zions zerstörte Türme.
Meine schöne, verlorene Heimat,
Erinnerung, so lieb und todesblass!
 
Goldne Harfen der Propheten,
warum hängt ihr so still in der Weide?
Erinnerung im Herzen
spricht von der Zeit, die war.
 
Stimme für Jerusalem
einen Klang bitterer Klage an.
 
Und dir inspiriert
der HERR Harmonie,
die dich erfüllt,
das Leid zu ertragen,
das Leid ertragen.
O t'ispiri il
SIGNore un concento,
che ne infonda
al patire virtù,
al patire virtù.

 

 

   

Der “Gefangenenchor” aus der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi, Italien 1842, Text: Mino Vergnaghi. Deutsch: Tilman Thomaschke Juli 2001

Der babylonische König Nebukadnezzar (“Nabucco”) hatte die jüdische Stadt Jerusalem 586 v. Chr. besiegt. Nun trauerten die “Juden” in Babylon um ihre Heimat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Näher, mein Gott, bei dir          (Nearer, My God, to Thee)

 

           1) Näher, mein Gott, bei dir, näher bei dir, steht auch das Kreuz jetzt hier,
               du bist nah bei mir. Ich singe für und für: Näher, mein Gott, bei dir.
               Näher, mein Gott, bei dir, näher bei dir.
           
          2) So wie einst Jakob lief in die Dunkelheit; >als auf dem Stein er schlief:
               du bist doch nie weit. Und in der Nacht sind wir näher, mein Gott, bei dir.
               Näher, mein Gott, bei dir, näher bei dir.
           
          3) Zeig mir den Weg zu dir aus Barmherzigkeit; auf Jakobs Treppe führ'
               mich zur Ewigkeit. Engel sie winken mir, näher, mein Gott, bei dir.
               Näher, mein Gott, bei dir, näher bei dir.
           
          4) Geh ich den Weg allein, seh dein Licht voraus, steht auf dem Felsenstein
               >Bet-El, Gottes Haus. Bis ich die Angst verlier: Näher, mein Gott, bei dir.
               Näher, mein Gott, bei dir, näher bei dir.
           
          5) >Flügel, sie tragen mich, muss die Welt vergehn. An jenem Tag, wenn ich
               werde vor dir stehn und deine Nähe spür, dann bin ich da bei dir.
               Näher, mein Gott, bei dir, näher bei dir.

 

 

Sara Adams 1841, deutsch: Tilman Thomaschke 1998

Dieses Lied wurde beim Untergang der Titanic 1912 gesungen. Das Kirchenlied war damals allgemein bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Josua marschierte gegen Jericho      (Joshua Fought the Battle of Jericho)

 

 

 

 

R) Josua marschierte gegen Jericho, Jericho, Jericho,
      Josua marschierte gegen Jericho, und die Mauern stürzten ein.
 
1. Sie kamen aus Ägypten. Sie führte Gottes Hand, weil sie die Freiheit liebten. Nun suchten sie nach Land.
     Das Land, das sie dann fanden, da werden alle satt, und Wasser war vorhanden, doch auch die fremde Stadt.
 
2. Die Stadt hat hohe Mauern; die Steine künden weit: sie würden überdauern in alle Ewigkeit.
     Doch nichts, was Menschen bauen, hat ewigen Bestand, wenn wir dem Leben trauen, zerfällt die stärkste Wand.
 
3. Die Mauern waren bröcklich, so sah man weiter vorn, da tuteten sie schrecklich laut in ihr Widderhorn.
     So will es die Legende: die Mauern stürzten ein, die Angst war nun zu Ende, so wird es immer sein.

 

 

 

sinngemäß nach dem Lied "Josua Foughts the Battle of Jericho" (= Joshua erkämpfte die Schlacht von Jericho), deutsch: Thomaschke 1997

Die Kana’anäer verjagten aus ihren Städten die dort regierenden Könige, um als freie Menschen leben zu können. Zu ihnen kamen die >Hebräer,

entflohene Sklaven aus Ägypten, angeführt von Mose, später von Josua. Aus Kana’anäern und Hebräern entstand das Volk Israel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Komm, verbeug dich

 

(Bow Down Mister)

 

 

 

 

 1) Überall in Indien
    sucht der Hindu nach dem Sinn
    für sein Leben, und er singt: Hare, hare, hare.
    Kennt die Regeln und dazu
    ist ihm heilig jede Kuh,
    so findet er seine Ruh. Hare, hare, hare.
 
R) Komm, verbeug dich !  Hare Rama, Hare Krischna.
    Komm, verneig dich !  Radha gibt dir Kraft.
 
 
 
 
2) Mit dem Tod ist nichts verlorn !
    Wird die Seele neu geborn,
    lebt sie noch einmal von vorn. Hare, hare, hare.
    Streng dich für dein Karma an,
    und die Seele wandert dann
    in’s Nirwana irgendwann. Hare, hare, hare.
 
R) Komm, verbeug dich !  Hare Rama, Hare Krischna.
    Komm, verneig dich !  Radha gibt dir Kraft.
    Komm, verbeug dich !  Hare Rama, Hare Krischna.
    Komm, verneig dich !  Radha gibt dir Kraft.
 
 
 
 
3) Setz im Lotussitz dich hin
    mit den Füßen auf den Knien,
    fühl die Chakra-Energien. Hare, hare, hare.
    Mal ein drittes Auge dir
    auf die Stirn und meditier’
    und das Mantra sing mit mir. Hare, hare, hare.
R) Komm, verbeug dich !  Hare Rama, Hare Krischna.
    Komm, verneig dich !  Radha gibt dir Kraft.
    Komm, verbeug dich !  Hare Rama, Hare Krischna.
    Komm, verneig dich !  Radha gibt dir Kraft.
    
    Komm, verneig dich !  Radha gibt dir Kraft.

 

 

Boy George 1991, deutsch: Tilman Thomaschke, Mai 2013. Der Originaltext beginnt mit “From Bombay to Bangalore”, womit überall in Indien gemeint ist.

Im Original wird ein undogmatischer Hinduismus beschrieben: Du musst kein Gelübde ablegen und kannst Kuhfleisch essen, Hauptsache ist du tust Gutes.

Der deutsche Text beschreibt dagegen nur das Typische der Religion. Die Kuh gilt als heilig. So gesehen handelt es sich nicht um eine Text-Übersetzung.

Übrigens: Rama ist die 8. Wiedergeburt des Gottes Wischunu, Krischna die 9. / Radha ist die Geliebte Krischnas, beide zusammen ein androgynes Ganzes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Stell dir vor       (Imagine)

 

 

 

             1) Stell dir vor: nicht der Himmel  wäre unsre Hoffnung bloß
                 und es wäre nicht die Hölle   unter uns allen los,
                 und stell dir vor: alle Menschen  lebten für die Gegenwart.
             
            2) Stell dir vor: keine Staaten  würden ständig sich bedroh'n
                 und es gäbe keine Kriege,   und zum Trost nur Religion,
                 und stell dir vor: alle Menschen  lebten hier in Frieden frei.
             
            R) Vielleicht sagst du, ich sei ein Träumer, doch dieses Ziel ist nicht nur meins,
                 und wenn du dich mit uns verbündest, wird die Welt dann für uns eins.
             
            3) Stell dir vor: kein Besitztum   gäbe es und keinen Neid
                 und keinen Geiz und keinen Hunger,  nur Brüderschaftlichkeit,
                 und stell dir vor, alle Menschen   hätten Teil an dieser Welt.

 

John Lennon 1971, deutsch: Tilman Thomaschke um 1980

Man muss kein Christ sein, um zu träumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Kleine Schweine         (Little Piggies)

 

 1) Sieh mal hier die kleinen Schweine kleckern gern im Dreck.
     So sind eben kleine Schweine, kommen niemals weg
     aus dem ganzen Dreck in dem sie stecken.
 
2) Doch es gibt auch große Schweine - mit gedecktem Scheck.
     Und so leben große Schweine: kommen besser weg,
     Hemden ohne Fleck, doch Dreck am Stecken.
3) Fühlen sich aus gutem Stalle,
     sind bei jeder Schweinerei dabei.
     Ihnen soll man niemals trauen
     und sie auf den Schinken hauen !
 
4) Feine und gemeine Schweine denken nur an Speck,
     Säue, Eber, Ferkel, kleine, und es ist ein Schreck,
     wie sie gierig ihr Besteck ablecken.

 

 

     (“One more time, gleich noch mal !”)

 

 

George Harrison 1968, deutsch: Tilman Thomaschke 1993

Das Lied geht auf ein >Kinderspiel zurück, bei dem man jeden Zeh eines Fußes als ein anderes Schwein vorstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken und auf Zielseite starten:

Erbeerfelder für immer

(Strawberry Fields Forever)

 

 

 

        R)  Komm, ich nehm dich mit, denn ich gehe zu Erdbeerfeldern, bin der Welt fern,
          wo man doch nur rumhängen kann. Nur Erdbeerfelder für immer.
         
        1) Es lebt sich leicht, schließt man die Augen, du missverstehst nur, was du siehst.
            Es ist sehr schwer jemand zu sein, aber alles löst sich selbst,
                  weil es mir doch gleichgültig ist.
                   
            2) Keinem, denk ich, gehts wie mir, ich mein, es geht mal auf mal ab.
              Man kann nie wissen, nicht wahr, doch so geht es schon ganz gut,
                  so ist es, denk ich, nicht zu schlecht.
         
        3) Immer, nein, manchmal, denk ich, ich bins, und du weißt, ich weiß, es ist ein Traum,
            ich denk, ich weiß, ich mein ein „ja“, aber alles wird dann falsch,
                  das heißt, ich denk, ich lehne ab.
                   
                  Nur Erdbeerfelder für immer.

 

 

 

John Lennon 1966, deutsch: Tilman Thomaschke (im Alter von 20 Jahren)  Juni 1978

“Strawberry Fields” war ein Waisenhaus der Heilsarmee, auf dessen Gelände John Lennon oft als Kind mit Freunden spielte.

 Quatsch mit Soße: Ganz am Ende des Liedes sagt John Lennon: “cranberry souce”. - “Preiselbeersoße” ist eine Delikatesse. (Zu Fasan oder Truthahn.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

       Tränen kommen mir dabei                            (As Tears Go By)

 

 

 

 

1) Der Tag wird langsam nun vergehn,
     noch kann ich Kinder spielen sehn.
     Und ich seh, sie lächeln fröhlich, doch nicht für mich!
     Die Tränen kommen mir dabei.
 
2) Mein Reichtum wird mir nichts mehr bringen,
     ich hörte lieber Kinder singen,
     was ich nur noch hören werde:
     Regen fällt herab zur Erde.
     Die Tränen kommen mir dabei.

 

3) Der Tag wird langsam nun vergehn,
     noch kann ich Kinder spielen sehn.
     Ihre Spiele sind so alt und doch so neu,
     die Tränen kommen mir dabei.

 

 

 

 

 

 

Mick Jagger und Keith Richards (von den Rolling Stones) 1964, deutsch: Tilman Thomaschke, Mai 1991

1991 waren meine Kinder 5 und 2 Jahre alt. Nach der Scheidung hatte ich kein Umgangsrecht mit ihnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Kein Mensch, kein Wahnsinn

 

 

Video original auf deutsch

“Chess Anthem” (No Man No Madness)

 

 

 

 

 

 

 

Musical Chess (Schach). Ein Reporter fragt den russichen Schachweltmeister: “Warum verlassen sie ihre Heimat ?”
Der Russe antwortet: “Ich verlasse gar nichts !” Und er singt dieses Lied:

 

 

 

 

 1) Kein Mensch, kein Wahnsinn
     hat den Fürst der Dunkelheit erwählt,
     der die Heimat unsrer Herzen raubt ?
     Er steigt und fällt !
 
     Sie ist so ewig ! - Lang bevor man die Grenzen zog,
     als kein Heer je Fahneneid geschwor’n,
     war sie längst gebor’n.

 

2) Und ihr fragt, wie ich sie liebe,
     trotz Krieg, Not und Gefahr,
     wie sie dem Halt gibt,
     der schutzlos war.
 
     Ihr fragt, ob ich sie verlasse.
     Doch wie ? -
     Ich flieg über Grenzen,
     doch verlasse sie nie.

 

 

 

 

                                                                             3) Und wenn ich fort geh - was wird dann sein ?
                                                                                  Wenn Grenzen der Völker nur die Welt entzwein,
                                                                                   schließ ich meine Heimat in mein Herz fest ein !

 

 

 

 

 

 

 

Text: Tim Rice, deutsch: Tilman Thomaschke, August 2012. Musik: Benny Andersson und Björn Ulvaeus (die Männer der Gruppe ABBA aus Schweden).

Das Musical erzählt die erfundenen Geschichte eines Schachspielers, der 1980 die Weltmeisterschaft in Italien gewinnt und dann im Westen bleibt.

Die schwedische Version der “Hymne” des Russen beginnt mit den Worten >“Mag der Dunkelheit Fürste sein Schwert ziehn, bedrohlich und wütend”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Wo ich sein will bin ich

 

 

(Video original auf Deutsch)

(Where I Want to Be)

 

 

 

 

 

 

 

Musical Chess (Schach). Der Russe soll eine Beziehung mit der Frau seines Schach-Gegners anfangen, um diesen zu verunsichern.
Doch er lehnt (zunächst) ab, seinen Gegner mit dieser “Dame” im Spiel zu schlagen; soetwas ist nicht seine Art “Schach” zu spielen.

 

 

 

 

1)  Wer spielt im Traum  mit Ambitionen
     so wie ein Clown  um Positionen ?
     Was mir geträumt,  will mich bedrängen,
     Hoffnung wird Not,  Liebe zu Zwängen.
 
2) Träume entstehn  diskret und friedlich,
     langsam zu erst,  lächelnd und niedlich.
     Durch offne Türn  dringen sie in mich,
     nennen mich Freund,  doch kenn ich sie nicht.
 
R) Aber:
     Wo ich sein will, bin ich, wer ich sein will, bin ich,
     tue was ich immer wollte, doch ich habe
     nichts gewonnen überall.
     Renne um mein Leben, schaue nicht zurück und
     fühle irgendjemand zielt auf mich und weiß, ich
     stolpere noch und ich fall.
 
     Bleibt die Berg- und Talbahn stehn,
     wo soll ich hin um neu zu starten ?

 

 

3) Es wäre falsch  zu lamentieren.
     Meist konnt ich gut  mich amüsieren.
     Doch ist der Punkt:  Mit den Gefühlen
     fällt es mir schwer  Versteck zu spielen.
 
R) Aber:
     Wo ich sein will, bin ich,
     wer ich sein will, bin ich,
     tue was ich immer wollte,
     doch hab nichts gewonnen
     überall.
     Ich renne um mein Leben,
     schaue nicht zurück,
     und fühle irgendjemand zielt auf mich
     und weiß, ich stolpere noch
     und ich fall.
 
     Bleibt die Berg- und Talbahn stehn,
     wo soll ich hin um neu zu starten ?
 

 

 

 

(“Genosse Molokov sagte mir, sie möchten Schach spielen.”

 

 

 

 “Geh zur Hölle !” - Molokov will das falsche Spiel spielen.)

Musik und Text wie vorhergehendes Lied, deutsch: September 2012

 

 

Tatsächlich blieb ein berühmter russischer Schachspieler (1976) im Westen. Im Musical geht es aber nicht um ihn, sondern um die Zeit des “Kalten Krieges”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Hoch auf dem Lastkraftwagen                       (Hoch auf dem gelben Wagen)

 

 

 

1) Hoch auf dem gelben Wagen saß man beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse trabten, lustig schmetterte das Horn.
So wie in früheren Jahren es heute auch sein sollt,
und wenn keine Postkutschen fahren, aber der Wagen, der rollt.
 
2) Hoch auf dem Lastkraftwagen sitz ich beim Fahrer vorn.
Vorwärts, Karosse! Ertragen muss ich das Schmettern der Motorn.
Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold,
ich möcht so gerne noch schauen, aber der Wagen, der rollt.
 
3) Fahrer dann an der Tankstelle füllt wie im Flug den Tank.
Wir trinken auf die Schnelle im Gasthaus einen kühlen Trank.
Hinter den Fensterscheiben lacht ein Gesicht so hold.
Ich möchte so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der rollt.
 
4) Schlagzeug hör ich und Gitarren und tiefes Bassgebrumm,
junges Volk höre ich lachen, es tanzt um einen Lindenbaum herum.
Wirbelnde Blätter in Winde, jauchtst und lacht und tollt,
ich blieb so gern bei der Linde, aber der Wagen der rollt.
 
5) Sitzt einmal ein Gerippe vorn, wo der Fahrer saß,
hält statt dem Lenkrad die Hippe und weist auf das Stundenglas.
Sag ich: „Ade, nun, ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt,
ich wäre so gern noch geblieben, aber der Wagen, der rollt.”
 
 
 
 
 
 
1) Hoch auf dem gelben Wagen sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn.
Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold,
ich möcht so gerne noch schauen, aber der Wagen, der rollt.
 
 
2) Postillion in der Schenke füttert die Rosse im Flug,
schäumendes Gerstengetränke reicht der Wirt mir im Krug.
Hinter den Fensterscheiben lacht ein Gesicht so hold.
Ich möcht so gerne noch bleiben, aber der Wagen, der rollt.
 
 
3) Flöten hör ich und Geigen, lustiges Bassgebrumm,
junges Volk im Reigen tanzt um die Linde herum.
Wirbelnde Blätter in Winde, jauchzet und lacht und tollt,
ich blieb so gern bei der Linde, aber der Wagen der rollt.
 
 
4) Sitzt einmal ein Gerippe dort beim Schwager vorn,
schwingt statt der Peitsche die Hippe, Stundenglas statt Horn,
Sag ich: „Ade, nun, ihr Lieben, die ihr nicht mitfahren wollt,
ich wäre so gern noch geblieben, aber der Wagen, der rollt.”

 

 

 

Volkslied nach einem Gedicht von Rudolf Baumbach 1879, veränderter Text: Tilman Thomaschke 1983

Nein, keine Parodie, keine Gesellschaftskritik, kein Sichlustigmachenüber, sondern einfach nur eine motorisierte Version des Liedes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link bei gedrückter Strg-Taste anklicken:

Wenn Christus geborn ist

 

 

Gdy się Chrystus rodzi

 

 

 

 

 

 

 

polnisch:

 1) Wenn Christus geborn ist,  nichts mehr wie zuvor ist,
     wird die Nacht erhellt sein,  Klarheit in der Welt sein,
     und die Engel werden singen
     und ihr Lied wird froh erklingen:
     Gloria, gloria, gloria in excelsis deo,
 
2) ... sagen es den Hirten,  draußen bei den Herden,
     wen in Betlehem denn   sie heut finden werden,
     und das Christuskind im Stalle
     ist der Retter für uns alle.
     Gloria, gloria, gloria in excelsis deo.

 

1) Wenn ist Christus geboren und in die Welt kommt,
wird die dunkle Nacht in Helligkeit erstrahlen.
Die Engel freuen sich
und der Himmel singt:
Gloria, gloria, gloria in excelsis deo.
 
2) Sagen zu den Hirten, die ihre Herden hüten,
dass sie nach Betlehem geschwind laufen sollen.
Weil geboren ist der Heiland,
welcher ist der Welt Erlöser.
Gloria, ...
 

sehr bekanntes polnisches Weihnachtslied von vor 1853, deutsch: Tilman Thomaschke, Oktober 2010

Der Engelchor, der sich in der >Weihnachtsgeschichte an die Botschaft eines Engels anschließt, wird hier als zukünftiges Ereignis zuerst erzählt.

Auch die Geburt von Jesus wird als Ereignis in der Zukunft erzählt. Das Lied ist damit das einzige Weihnachtslied, das in die Adventszeit gehört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Maßstäbe beim Übersetzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder im Leben hat es mich gereizt, Liedertexte in unsere Muttersprache zu übersetzen. Dabei wollte ich meist nahe

am Originalwortlaut bleiben, vor allem aber den Grundgedanken des Originals beibehalten. Oft habe ich auch nach klanglichen

Übereinstimmungen für die Reime gesucht. So wurde bei den Träumen in “Where I Want to Be” aus “Then they move in, o so

discreetly, slowly at first, smiling too sweetly.”: “Träume entsteh’n diskret und friedlich, langsam zuerst, lächelnd und niedlich.”

Auch habe ich mir z.B. erlaubt “at all” mit “überall” wiederzugeben, wohl wissend, dass es eigentlich “überhaupt” bedeutet.

Bei dem Weihnachtslied “Mary’s Boy Child” habe ich den Text beim Übersetzen an die biblische Geschichte angepasst:

Im englischen Oiginal-Lied sehen die Hirten ein Stern. In meiner Übersetzung sehen sie - gemäß der Bibel - einen Engel.

 

Natürlich interessieren mich auch deutsche Texte anderer Übersetzer. Sehr schön fand ich 1977 “Living Next Door to Alice”.

Da verpasst ein Mann 24 Jahre lang die Chance seine Nachbarin Alice anzusprechen, mit der er Tür an Tür lebt. Nun schnappt

sie ihm ein anderer Mann weg, der ein großes Auto hat. In der deutschen Version wurden “twenty four years” zu “ewig”

und die “big limousine” zu einem Möbelwagen. Warum nicht etwas freier übersetzen, der Sinn des Liedes bleibt doch erhalte.

Leider nicht ! Im Original war der Freud, der dem Mann von Alice erzählt hat, eine Frau. Sie bekennt in der dritten Strophe:

“Alice ist weg, doch ich bin hier, und weißt du, ich warte auf dich, seit 24 Jahren.” Diese Pointe fehlt in der deutschen Version.

Das nenne ich eine verpasste Chance beim Übersetzen. Übrigens: Ich sammle deutsche Versionen fremdsprachiger Lieder. >>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amazing Grace, deutscher Text / Morning Has Broken, deutscher Text / Should Auld Acquaintance Be Forgot, deutscher Text / Va, pensiero, sull'ali dorate, deutscher Text / Nearer, my God! to Thee, deutscher Text / Joshua Fougth the Battle of Jericho, deutscher Text / Joshua Fit the Battle of Jericho, deutscher Text / Imagine, deutscher Text / Litte Piggies, deutscher Text / Stewberry Fields, deutscher Text / As Tears Go By, deutscher Text / No Man No Madness, deutscher Text / Hoch auf dem gelben Wagen, deutscher Text / Gdy się Chrystus rodzi, deutscher Text / Gdy się Chrystus rodzi, tekst niemiecki /